Früher war es für Schlagersänger ein steiniger Weg bis zum „Star“. Man musste mit bester Qualität an Musik und Text, oder mit einer originellen Idee überzeugen, tingeln um sich einen Namen zu schaffen und dem Produzenten- und Managementteam, das die Weichen für den Erfolg stellt, blind vertrauen.

Heute ist es für Newcomer bedeutend einfacher. Bevor die erste CD im Kasten ist gibt man sich einen klangvollen Namen wie zum Beispiel „Ballermann King“, lässt sich Aufkleber und Autogrammkarten drucken und stellt sich präsentierend mit diesen Utensilien am Heimatflughafen an den Abfertigungsschalter von Air Berlin in Richtung Malle. Das Handyfoto wird noch mit dem Kommentar „Ballermann King auf dem Weg nach Malle“ ins Facebook gestellt. Klaus Meier alias „Ballermann King“ ist nicht wirklich geflogen, denn erstmals müssen die Kosten für die CD-Produktion bezahlt werden. Aber nächste Woche geht’s los. Die Produktion ist zwar noch nicht richtig abgemischt, aber das „professionelle“ Cover, das Freund Udo mit seinem PC gemacht hat, ist bereits fertig. Die Promoscheiben müssen also, egal wie,  unters Volk – und für Ballermann King muss der Einstieg natürlich auch am Ballermann sein.

Der DJ im Bierkönig legt die CD auch kurz auf den Teller, bevor sie im Schredder landet, aber für 50 Euro „Trinkgeld“ macht man ja vieles. Auch im Megapark und Oberbayern werden Scheiben unters Volk geschmissen und auf den Toiletten die Sticker geklebt. Aus Klaus Meier wurde „Ballermann King“. Er war dort, wo die großen Stars auf der Bühne stehen – und sein Name hat ab sofort Berechtigung. Noch ein paar Fotos mit angetrunkenen Fans, denen ein Autogramm aufgedrängt wurde – und wieder zurück in den Flieger, denn schließlich muss Klaus Meier am kommenden Tag wieder arbeiten und „Kohle“ verdienen. Er muss ja noch die Produktion seiner zweiten CD bezahlen. Dass die Erste zum Flopp wurde hat er eingesehen. Dabei war es so ein vielversprechender Titel. Aber „Ballermann King“ hat am falschen Ende gespart. Das Lied war schlecht abgemischt und das Cover nur bunt bedrucktes Papier. Doch Ballermann King hatte wenigstens seine erste CD und war am Ballermann. Wenn sich Klaus Meier erfahrene Berater zur Seite nehmen und mehr Wert auf Qualität, als auf  Masse legen würde, dann hätte er mit Sicherheit in dieser Branche eine Chance. Klaus Meier sieht tollt aus, macht eine gute Figur auf der Bühne und kann (wenn die Produktion gut ist) auch noch hervorragend Playback singen. Ein King ist er dann aber noch lange nicht. Diesen Titel muss man sich gerade in dieser Branche hart erarbeiten. Wenn investieren, dann an der richtigen Stelle. Erfolg und Ruhm kann man nicht kaufen, den muss man sich erarbeiten. Genau wie früher, als Schlagersänger den steinigen Weg bis zum „Star“ gegangen sind.

Newcomer-click hilft Newcomern aus dem Bereich des deutschen Schlagers mit seiner langjähriger Erfahrung zum Erfolg. Ohne dass selbsternannte „Kings“ unnötiges Geld zum Fenster raus schmeißen müssen. Für 180 Euro im Monat gibt es professionelle Hilfe, die sich mehrfach wieder auszahlt. Aber auch nur, wenn die „Ballermann Kings“ mehr Vertrauen in langjährige Branchenkenntnisse, beste Kontakte und Verbindungen, als in das „Zauberwort“ Malle haben.

 
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